Sony überrascht mit E-Auto auf der CES in Las Vegas

Der japanische Technikriese Sony sorgte auf der CES in Las Vegas für eine große Überraschung. Die meisten verknüpfen den Namen Sony mit Smartphones, Fernsehern oder der Playstation. So staunten viele nicht schlecht, als plötzlich ein E-Auto auf die Bühne rollte.

Vision-S: Das E-Auto von Sony

Die diesjährige Consumer Electronics Show nutzen viele Automobilhersteller, um ihre Pläne und Visionen für die Zukunft der Mobilität vorzustellen. Darunter Daimler, Toyota, Hyundai und der neue Mitbewerber in Sachen Elektromobilität, Byton. Doch dass ausgerechnet Sony in das Autogeschäft einsteigt, hatte zum Auftakt der CES wohl niemand erwartet.

Der Vivion-S Prototyp von Sony (Bild © Sony)

Bei dem vorgestellten Elektrofahrzeug handelt es sich um einen Prototypen, der auf den Namen Vision-S hört. Angetrieben wird der Stromer von zwei Elektromotoren, die jeweils 272 PS auf die Straße bringen. Nach bereits 4,8 Sekunden stehen 100 Kilometer pro Stunde auf der Uhr. Ein Ende hat der Vortrieb erst bei 240 km/h. Mit weiteren technischen Details, wie z.B. Informationen zur Kapazität des Akkus, hält sich der Konzern noch bedeckt.

Laut dem Konzernchef Kenichiro Yoshida, soll das Fahrzeug demonstrieren, welche Möglichkeiten in den technischen Entwicklungen aus dem Hause Sony steckten. Neben Software, Sicherheitstechniken und diversen Sensoren, zählt unter anderm ein komplettes Entertainmentsystem dazu.

Magna Steyr hilft Sony bei der Entwicklung

Doch woher nimmt Sony das Know-how, um ein solch komplexes Produkt wie ein Auto auf den Markt zu bringen? Wer die letzen Jahre die Nachrichten und Gerüchte rund um den iPhone-Konzern Apple verfolgte, der weiß, dass das Unternehmen aus Cupertino sich intensiv mit der Entwicklung eines selbstfahrenden E-Autos beschäftigte. Letztendlich wurde das Vorhaben aber rein auf die Entwicklung der dahinter liegende Technologie reduziert.

Wie Yoshida auf der CES berichtete, wurde die neue Elektro-Plattform zusammen mit vielen namenhaften Partnern entwickelt. Große Anteile an der Entwicklung hatte das österreichische Unternehmen Magna Steyr, das unter anderem die G-Klasse von Mercedes-Benz in Graz fertigt. Ebenso standen die drei größten deutschen Automobilzulieferer Bosch, Continental und ZF den Japanern bei der Entwicklung zur Seite.

Wird der Vision-S in Serie gefertigt?

Seitens Sony heißt es, dass die Plattform vielseitig einsetzbar ist und künftig auch SUVs antreiben kann. Wann wir mit dem Auto rechnen können und ob es das Fahrzeug überhaupt in die Serienprodukten schafft, lies der Konzern nicht durchsickern. Auch wenn das Auto aus dem ein oder anderen Blickwinkel an das Model 3 von Tesla erinnern mag, macht es einen rundum gelungen und serienreifen Eindruck.

Die offizielle Pressemitteilung von Sony findet ihr hier.

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