Kinto Flex – das Auto-Abo von Toyota

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Seit Beginn des Jahres wissen wir, dass Toyota plant “Kinto” als Mobilitätsmarke in Europa zu etablieren. Dies haben sie in einer Mitteilung im Januar bekannt gegeben. Nun nimmt die Unternehmung immer mehr Gestalt an.

Mit Kinto-Flex wird ein Auto-Abo Modell auf den Markt gebracht. Dabei kann man, wie der Name schon nahelegt, flexibel ein Fahrzeug zwischen sechs und 24 Monaten abonnieren. Gezahlt wird in diesem Fall nur die Rate des Abos und der Kraftstoff. Besonders interessant ist, dass keine aktive Kündigung nötig ist. Drei Monate vor Ende der Vertragslaufzeit werden die Nutzer gefragt, ob sie ihr Fahrzeug behalten, auf ein neues Modell wechseln oder den Vertrag beenden möchten. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass es bei Kinto Flex keine Anzahlung, keine Schlussrate und keine Startgebühr gibt. Vor allem letzteres überrascht. Flexibilität und Problemlosigkeit stehen im Vordergrund. Alles soll, dem Trend gemäß, seamless & smart sein.

Foto: Screenshot https://www.kinto-flex.de
Foto: Screenshot https://www.kinto-flex.de

Laut Toyota können Kunden zum Start des Programms zwischen verschiedenen Modellen und Antriebsvarianten auswählen. Das Angebot wird sukzessive weiter ausgebaut. Kunden ersparen sich beim Auto-Abo von Toyota lästige Berge an Bürokratie, den Gang zur Zulassungsstelle sowie die Beschaffung einer Versicherungsbescheinigung.

Hier ein Überblick was in der Kinto Rate enthalten ist:

  • jahreszeitgerechte Bereifung
  • Wartung und Verschleiß
  • KFZ-Steuer
  • KFZ-Versicherung
  • Zulassungskosten
  • Werksfracht
  • kostenfreier Fahrzeugcheck

Die Grundpfeiler von Kinto

Neben dem Abomodell (Kinto Flex) wird es auch noch ein Carsharing- (Kinto Share), ein Corporate carpooling- (Kinto Join) und ein All-inclusive Leasing Modell (Kinto One) geben. Ein Ride-hailing Modell (Kinto Ride) ist geplant. Damit stellt sich Toyota in Sachen Mobilitätsdienstleistungen breit auf und knüpft sich in Europa an Sixt, Your Now und Co an. Es bleibt abzuwarten, welche Grundpfeiler von Kinto sich bewähren und welche nicht tragbar sein werden. Auf jeden Fall wurde an einiges gedacht und mit dem vollen Kinto-Programm sind zahlreiche Use Cases abgedeckt.

Mobilität à la Dragon Ball

Der Name der neuen Marke steht gleichzeitig für die Philosophie der Mobilitätsplattform. Der Name leitet sich, laut Toyota, von dem japanischen Wort „Kintoun“ oder „Flying Nimbus“ ab. Das ist eine Wolke, die in Japan eine berühmte Zeichentrickfigur auf Abruf transportiert. Genau wie Kintoun möchte KINTO immer dann zur Verfügung stehen, wenn ein Kunde nach problemlosen Möglichkeiten sucht, sich zu bewegen, wann immer und wo immer er will.

Die Chancen des Auto-Abos

Axel Nordieker, Geschäftsführer der Toyota Kreditbank, betont: „Das Jahr 2020 zeigt, wie schnell sich Prioritäten verändern können. Mobilitätsbedürfnisse bleiben und für Kunden mit einer unsicheren Planungsbasis haben wir mit KINTO Flex die maßgeschneiderte Lösung.“

„Das Auto-Abo ist die perfekte Mobilitätslösung für alle Personen, die sich nicht festlegen möchten oder ein Fahrzeug nur für einen begrenzten Zeitraum benötigen“, so Alain Uyttenhoven, Präsident Toyota Deutschland. „Wir erwarten überwiegend Neukunden, die bisher noch keine Berührungspunkte mit den Marken Toyota und Lexus hatten und die hohe Flexibilität des Abos schätzen werden“, so Uyttenhoven weiter.

Bei Mivodo gehen wir davon aus, dass das Angebot bei Kunden mit einer unsicheren Planungsbasis einen Nerv treffen wird. Vor allem die Tatsache, dass man weder Anzahlung noch Schlussrate oder eine Startgebühr bezahlen muss macht den Dienst attraktiv. Die Bequemlichkeit und Ungebundenheit des Dienstes sind auch überzeugende Aspekte. Der Wettbewerb in der Auto-Abo-Branche wächst definitiv, was langfristig den Verbrauchern zugutekommt.

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