Der Ford Mustang wird Elektrifiziert mit dem Mach-E

Für Ford hat der Mustang eine Tradition von über 55 Jahren mit Verbrennern. Der erste seiner Art wurde 1964 auf die Straßen gelassen. Jetzt bricht der Hersteller viele Traditionen und elektrifiziert die Marke Mustang mit einem sportlichen SUV. Der Ford Mustang Mach-E ist eine Art Crossover, der an andere sportliche SUVs wie den Maserati Levante erinnert, wurde in Detroit vorgestellt. Die Abmessungen sind mit 4,71m Länge, 1,88m Breite und 1,60m Höhe im Mittelklasse Segment anzusiedeln.  Anders als die klassischen Mustangs bietet die Crossover-Variante natürlich Platz für bis zu 5 Personen.

Leistung und Motoren

Angetrieben wird das neue Rennpferd von einem Dual Elektromotor, der es, in der Performance Variante, auf 342 kW bzw. 465 PS bringt. Das Drehmoment ist mit stolzen 830nm angegeben und Tempo 100 soll der Ford in weniger als 5 Sekunden erreichen. Wer sich für die kleinere Leistungsstufe entscheidet darf immer noch 338 PS und 581nm Drehmoment über die Straßen bewegen. Alle Modelle verfügen aufgrund der beiden Elektromotoren an den Achsen über Allradantrieb.

Weiterhin hat der Fahrer die Wahl zwischen 3 verschiedenen Fahrmodi, die es ihm erlauben die Charakteristik des Fahrzeuges zu beeinflussen. So spricht Ford auch von einem komponierten Antriebsgeräusch. Vermutlich dürfte der Mach-E im Sportmodus einen künstlichen Sound abspielen. Ob das die Fans vom echten Blubbern eines V8 überzeugen kann, bleibt abzuwarten.

 

Laden und Reichweite

Nach der aktuellen WLTP Norm soll man mit dem Mach-E bis zu 600km weit kommen, sofern man die große 99kWh Batterie bestellt. Die kleine 75kWh Batterie erlaubt allerdings auch schon eine Reichweite von 450km. Im Hinblick auf das Laden wirbt der Hersteller damit, dass man innerhalb einer Stunde 62km nachladen kann an einer Wallbox. Weiterhin bekommt man über einen Ford Pass Zugriff auf über 125.000 Ladestationen in ganz Europa.

 

Interieur und Konnektivität

Mit dem Mach-E führt Ford auch eine neue Infotainment Generation ein, die jetzt Sync 4 heißt. Bestandteil ist unter anderem ein digitales Cockpit, das über einen 10,2 Zoll Bildschirm verfügt sowie ein sehr großer, vertikaler Zentralbildschirm, der stolze 15,5 Zoll misst. Die Smartphoneintegration mit Apple CarPlay oder Android Auto ist dabei weiterhin möglich. Außerdem verspricht man, dass die Rechenleistung mehr als doppelt so hoch ist wie bei früheren Generationen. Für Musikfans verbaut Ford übrigens ein Soundsystem von Bang & Olufsen.

Der Kofferraum am Heck fasst bis zu 402 Liter. Zusätzlich gibt es einen kleinen Front-Kofferraum, der weitere 100 Liter Stauraum offeriert. Wenn man die Rücksitze umklappt kommt man auf maximal 1420 Liter.

Auch sehr besonders wird der Zugang zum Fahrzeug gelöst. So soll es keinen herkömmlichen Schlüssel mehr geben. Zugang zum Fahrzeug erlangt man mit einem Smartphone, das via Bluetooth vom Auto erkannt wird.

 

Preis und Verfügbarkeit

Der Mustang Mach-E soll Ende 2020 auf den Markt kommen. Vorerst nur in der Basisversion, die schon 46.900€ zu haben ist. Die Performance-Edition wird dann 2021 folgen. Genauere Angaben zu Preisen und Ausstattungen macht der Hersteller bislang nicht. Mit dem angebenden Basispreis positioniert man sich sehr stark gegenüber anderen Elektro-SUV, die meist weitaus mehr kosten. Schon jetzt soll man das Auto reservieren können.

Die ersten Kunden bekommen die sogenannte First Edition, welche in der Farbe „Atoll-Blau-Metallic“ lackiert ist und viele exklusive Designelemente bekommt.

 

Quelle:

Ford Pressemitteilung

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!
Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on linkedin
Share on telegram
mood_bad
  • Keine Kommentare vorhanden.
  • chat
    Kommentar erstellen
    Ähnliche Beiträge
    Apple CarPlay im BMW
    Magazin
    Apple CarPlay: BMW schafft Abo-Modell ab

    BMW reagiert auf die Kritik seiner Kunden und ändert die Preisstrategie bei Apple CarPlay. Bislang setze der bayrische Automobilhersteller auf ein Abo-Modell – damit ist

    vw weshare test
    Anbieter
    VW WeShare: So gut ist das CarSharing

    CarSharing ist immer mehr auf dem Vormarsch im urbanen Umfeld. Insbesondere das flexible Free-Floating CarSharing, dass das Mieten und abstellen überall in einem Geschäftsgebiet erlaubt,

    Willst du keine Leasing Schnäppchen verpassen?

    Abonniere unseren kostenlosen Newsletter, damit du keine top Leasing Schnäppchen mehr verpassen kannst. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.