CarSharing Vergleich

Entdecke die nächste Generation der individuellen Mobilität.

CarSharing Vergleich der Anbieter

Dein Service für flexible Mobilität

Carsharing ist voll im Trend und in vergangenen Jahren sind die Nutzerzahlen in Deutschland bereits auf 2,5 Millionen Nutzer gestiegen. Mit dabei sind auch große Autohersteller wie Daimler oder BMW, die ihren Kunden die Anmietung von hochwertigen Autos ermöglichen. Dabei zahlt man ein paar Cent pro Minute. 

DriveNow
Das flexible CarSharing von BMW.
  • FreeFloating (Flexibles Parken)
  • Hochwertige BMW & MINI Autos
  • ab 28 Cent pro Minute
  • Viele Großstädte

Statt 29€ und inkl. 30 Freiminuten

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Anmeldegebühr
Car2Go
Einfach & unkompliziertes Sharing von Daimler.
  • FreeFloating (Flexibles Parken)
  • Hochwertige Mercedes & Smart Autos
  • ab 19 Cent pro Minute
  • Viele Großstädte

Aktuell inkl. 15 Freiminuten

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Anmeldegebühr
Flinkster
Die Ergänzung der zur Deutschen Bahn
  • Stationsbasiertes CarSharing
  • Viele Autos verschiedener Marken
  • ab 1,50€ / Stunde + 18ct / km
  • Bundesweit viele Stationen

Kostenlos für Bahncardinhaber!

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Sixt Share
Der Mietwagenanbieter mit riesiger Flotte.
  • FreeFloating + Sixt Stationen
  • Hochwertige Mietwagen von Sixt
  • ab 19 Cent pro Minute
  • Bisher erst wenige Standorte

Aktuell noch Kostenlos!

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CarSharing
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DriveNow – CarSharing von BMW

DriveNow ist der CarSharing Service des bayrischen Autobauers BMW. Zu Anfang wurde der Service als Joint-Venture mit dem Autovermieter Sixt gegründet. Mittlerweile ist der bei DriveNow ausgestiegen und hat einen eigenen Dienst und DriveNow wird durch die Fusion mit Car2Go zu ShareNow. Mittlerweile bietet der Anbieter Autos in fünf deutschen Städten sowie in 7 weiteren Städten in Europa. Bis zum Oktober 2017 hat man damit etwa 1 Millionen registrierte Kunden verzeichnen können und die Flotte ist auf insgesamt über 6500 Fahrzeuge gewachsen. 

Zu den Fahrzeugen gehören Modelle aus dem eigenen Konzern. Darunter sind einige kompakte BMW Modelle sowie die Modelle von Mini. Dabei hat man die Wahl zwischen modernen Elektroautos wie dem i3 oder sportlichen Cabrios wie dem 2er. Wer gerne komfortabel unterwegs ist, der wird sich über den schicken BMW X2 freuen. 

Bei DriveNow handelt es sich um ein Freefloating Konzept, welches erlaubt Fahrzeuge innerhalb eines Geschäftsgebiets überall anzumieten und auf allen öffentlichen Parkplätzen wieder abzustellen. Dabei zahlt man auch keine Parkgebühren wie mit einem privaten Auto, womit das Angebot sehr attraktiv sein, wenn man in der Innenstadt wohnt. 

Die Abrechnung erfolgt bei DriveNow entweder pro Minute oder man bucht Pakete für mehrere Stunden, die sich allerdings nur bei längeren Fahrten lohnen. Preislich beginnen die Autos ab 25 Cent pro Minute und die teuersten Autos kosten 36 Cent pro Minute. Bei jeder Anmietung wird zudem ein Euro für die Versicherung fällig. Außerdem können Minuten wie bei einer Prepaidkarte im voraus gekauft werden. Damit fährt man jedes Auto für 28 Cent die Minute. 

Für die Registrierung und Verifizierung der Fahrerlaubnis verlangt DriveNow 29 Euro. Dafür bekommt man zusätzlich 30 Freiminuten geschenkt, die man verfahren kann. Erwähnenswert ist an dieser Steller aber, dass es sehr oft Aktionen gibt wodurch man nur etwa 10 Euro für die Registrierung zahlt. In ganz besonderen Fällen ist diese sogar gratis. 

Aktuell kann man sich als Kunde des jeweilig anderen Dienstes von ShareNow also entweder Car2Go oder DriveNow kostenlos beim anderen Registrieren. 

Autos & Preise

BMWs:

  • BMW 1er – 33ct / Min.
  • BMW 2er Active Tourer & Cabrio – 36ct / Min.
  • BMW i3 – 36ct / Min.
  • BMW X1 – 36ct / Min.
  • BMW X2 – 36ct / Min.

MINIs:

  • Mini 3- & 5-Türer – 33ct / Min.
  • Mini Cabrio 36t / Min.
  • Mini Clubman – 33ct / Min.
  • Mini Countryman – 36ct / Min.

Städte

Deutschland:

  • Berlin 
  • Köln
  • Hamburg
  • Düsseldorf
  • München

Europa:

  • Wien
  • London
  • Kopenhagen
  • Brüssel
  • Mailand
  • Helsinki
  • Lissabon

Car2Go von Daimler

Das Projekt Car2Go war eines der ersten Experimente mit CarSharing. Der Anbieter gehört zum Daimler Konzern und ist bereits 2008 gestartet. In einem kleinen Pilotprojekt in Ulm und in Austin (USA) bewährte sich das Prinzip der flexiblen Autos. Zu Anfang konnten Nutzer in Ulm aus einer Flotte von 200 Smart ForTwo wählen. Damals ging der Service mit einem Kampfpreis von 9 Cent pro Minute an den Start.

Heute gibt es das Angebot in über 24 Städten und 8 Ländern weltweit. Mit über 3,6 Millionen Kunden weltweit ist die Tochter von Daimler zum Marktführer bei CarSharing angewachsen. Außerdem ist die Flotte mit 14.000 Fahrzeugen entsprechend groß geworden. Allein in den 6 deutschen Großstädten bietet Car2Go fast 4000 Fahrzeuge.

Die Fahrzeugauswahl beschränkt sich logischerweise auf die konzerneigenen Marken. So gibt es die kleinen Smarts als ForTwo und ForFour sowie als Version mit Benzinmotor oder dem Elektroantrieb EQ. Von Mercedes-Benz gibt es die kompakten Modelle wie die A-Klasse, die B-Klasse, den CLA und den GLA. Dabei variiert die Auswahl der Fahrzeuge auch nach Städten.

Die Preise beginnen bei regulären 26 Cent die Minute für den benzinbetriebenen Smart ForTwo und das Ende der Fahnenstange bilden 36 Cent für die Mercedes-Modelle. Dazu gibt es auch bei diesem Anbieter die Option Pakete für mehrere Stunden zu buchen. Außerdem wurde eine dynamische Preisbildung implementiert, die automatisiert bestimmte Fahrzeuge rabattiert, die z.B. lange nicht gemietet wurden.

Die Registrierung ist bei Car2Go etwas günstiger als bei der Konkurrenz. So kostet die Validierung der Fahrerlaubnis einmalig 9 Euro. Auch hier gibt es ab und an Aktionen an denen man sich kostenfrei Anmelden kann.

Autos & Preise

Mercedes:

  • A-Klasse – ab 28ct / Min.
  • B-Klasse – ab 31ct / Min.
  • CLA & GLA – ab 31ct / Min.

Smart:

  • Smart ForTwo – ab 19ct / Min.
  • Smart ForTwo EQ ab 24ct / Min.

Hinweis: Car2Go hat ein dynamisches Preissystem nach Nachfrage.

Städte

Deutschland:

  • Berlin 
  • Frankfurt
  • Hamburg
  • München
  • Rheinland
  • Stuttgart

Europa:

  • Wien
  • Florenz
  • Mailand
  • Rom
  • Turin
  • Amsterdam
  • Madrid

USA

  • Austin
  • Chicago
  • Denver
  • New York City
  • Portland
  • Seattle
  • Washington

Flinkster von der Deutschen Bahn

Mit Flinkster ist auch die Deutsche Bahn von der Schiene auf die Straße gekommen. Dank der vorhandenen Infrastruktur der Bahn gibt es entsprechend viele Stationen des Anbieters. Meistens sind diese an den Bahnhöfen aber auch in Innenstädten. Da es sich um ein stationsbasiertes CarSharing handelt, muss man das Fahrzeug wieder an der Abholstation zurückgeben. Ausnahme davon ist Berlin, wo es auch schon möglich ist sogenannte Einwegfahrten durchzuführen. Weiterhin gibt es in München ein Stadtquartier in dem die Fahrzeuge frei abgestellt werden können.

Dies ist allerdings nicht die Regel. Normalerweise kann man das Fahrzeug an einer der 800 Stationen in 140 deutschen Städten anmieten. Die Fahrzeuge sind bei dem Anbieter in Klassen eingeteilt. So gibt es die Mini Klasse, worunter man Smart, Fiat Panda und Citroen C1 einordnet. Darüber gibt es die Kompaktklasse mit Fahrzeugen wie dem VW Golf, Opel Astra oder Seat Leon. Die Speerspitze bildet die Mittel- / Oberklasse, die Fahrzeuge wie den Audi A6, BMW 5er, Mercedes E-Klasse oder gar Busse mit 9 Sitzen bietet.

Anders als die FreeFloating Anbieter rechnet Flinkster pro Stunde ab. Die Preise beginnen bei 1,50 Euro und orientieren sich an der Uhrzeit. Zusätzlich werden 18 bis 29 Cent pro gefahrenem Kilometer berechnet. Wer sich für den sogenannten Lokaltarif entscheidet, der fährt günstiger, aber zahlt einen monatlichen Beitrag von 10 Euro.

Das Modell von Flinkster richtet sich vor allem für die längerfristige Anmietung und kann für Nutzer interessant sein, die kein eigenes Auto besitzen.

Autos & Preise

Klassen:

  • Mini (Smart, Fiat Panda, Citroen C1)
  • Kompakt (Opel Astra, VW Golf, Seat Leon, VW Caddy)
  • Ober-/Extra-Klasse (Audi A6, BMW 5er, MB E-Klasse, 9-Sitzer-Bus)

Preise:

  • 8 bis 22 Uhr: ab 2,30 Euro
  • 22 bis 8 Uhr: ab 1,50 Euro
  • km-Preis 0,18 Euro
  • Tagespreis 39,00 Euro
  • Günstiger mit 10 Euro Abo

Städte

Aufzählung macht wenig Sinn bei diesem Anbieter. Es gibt über 800 Stationen in 140 Städten in ganz Deutschland.

Sixt Share

Der neueste Anbieter am Horizont der Free Floating Anbieter ist der bekannte Autovermieter Sixt. Das Unternehmen stellt mit dem neuen Service Sixt Share seine riesige Fahrzeugflotte auf die Straße und erlaubt die flexible Anmietung dieser innerhalb eines Geschäftsgebiets. Da der Anbieter erst vor wenigen Monaten gestartet ist, gibt es ihn erst in Berlin und Hamburg. Dank der vorhandenen Infrastruktur ist zu erwarten, dass das Angebot schnell in weitere Städte ausgerollt wird.

Die Fahrzeugauswahl beschränkt sich vor allem auf Modelle des Volkswagen Konzerns. Des weiteren ist ein mit Renault Zoe auch ein Elektroauto im Programm. Da Sixt nicht an eine Marke gebunden ist, wird es voraussichtlich in Zukunft noch mehr Auswahl geben.

Auch bei Sixt Share wird pro Miete abgerechnet. Die Preise beginnen bei 19 Cent pro Minute und gehen teilweise bis auf 40 Cent rauf. Allerdings ist es schwierig die Preise einzugrenzen, denn anders als andere Anbieter gibt es keine expliziten Preisangaben, sondern man versteckt sich hinter einer dynamischen Preisbildung. Der Algorithmus bildet aus verschiedensten Faktoren einen Preis in Echtzeit. Durch die Medien ging außerdem die Meldung, dass die Preise für iPhone Nutzer höher ausfallen als für Android-Kunden. Später verneinte der Konzern dies.

Eine Besonderheit bei Sixt Share ist außerdem eine Art Kostenairbag, wie man ihn von Mobilfunkverträgen kennt. So zahlt man den Preis pro Minute nur bis zu einem Tagesmaximum. Diese liegen zwischen 59 und 89 Euro. Dies funktioniert im Gegensatz zur Konkurrenz auch ohne die Buchung eines gesonderten Pakets. Wer mag kann sein gemietetes Auto auch außerhalb des Geschäftsgebiets an einer Sixt Station abgeben. Damit eignet sich das Angebot auch für Fahrten aufs Land. Hierfür wird eine zusätzliche Pauschale von 8 Euro fällig.

Da der Service sehr neu ist, kann man sich aktuell gratis anmelden und bekommt zusätzlich eine Freifahrt bis zu einem Wert von 10 Euro. Es ist davon auszugehen, dass man ab einem späteren Zeitpunkt auch eine Gebühr für die Prüfung des Führerscheins einführt.

Autos & Preise

  • VW Golf (auch Variant)
  • VW Passat
  • Audi A3 Sportback / Limousine / Cabrio
  • Audi Q2
  • Audi A4 Avant
  • BMW X1
  • BMW 1er
  • Mini
  • Renault Zoe
  • Skoda Octavia
  • Seat Leon
Hinweis: Dynamische Preise zwischen 19 – 41 Cent / Minute. Fahrzeuge haben teilweise Automatik oder Schaltgetriebe.

Städte

Deutschland:

  • Berlin 
  • Hamburg

Was ist CarSharing?

Beim CarSharing können Nutzer ein Auto für kurze Fahrten mieten. Anders als einen klassischen Mietwagen spart man sich das Prozedere oder eine Buchung weit im voraus. Somit eignet sich das CarSharing auch für spontane und kurze Fahrten in der eigenen Region. Insofern es ein Angebot in der eigenen Stadt gibt, denn bis dato bedienen die Anbieter vor allem Großstädte. Oft sogar nur das Stadtzentrum, da die Flotten noch klein sind und man das Produkt testet.

 

CarSharing oder ÖPNV
CarSharing ist eine komfortablere und teilweise günstigere Alternative zum ÖPNV.

 

Bevor man bei einem Anbieter Fahrzeuge mieten kann, muss man sich registrieren und seine Fahrerlaubnis einreichen. Bei vielen Anbieter wurde dieser Prozess bereits digitalisiert und vereinfacht, was die Verifizierung mit wenigen Fotos in der Applikation erlaubt.

Einmal angemeldet und freigeschaltet, kann der Fahrspaß beginnen. Über die App des Anbieters kann man sich Fahrzeuge in seiner Nähe anzeigen und diese vorab Reservieren. Meistens ist eine Reservierung für die ersten 15 bis 30 Minuten kostenfrei. Wer sich einen Wagen länger sichern will, zahlt oft eine kleine Gebühr. Wenn man am Wunschfahrzeug angekommen ist, kann man es mit der App oder einer Mitgliedskarte öffnen. 

Je nach Fahrzeug muss man nun den Zündschlüssel aus der Vorrichtung oder dem Handschuhfach nehmen und kann die Fahrt antreten. Viele der moderneren Modelle erlauben auch das Verbinden des eigenen Smartphones, um zu Telefonieren oder Musik zu hören. Wenn man am gewünschten Ziel angekommen ist, parkt man sein Auto und beendet die Miete wieder über das Smartphone. Achtung: Man sollte beachten, dass man das Fahrzeug im Geschäftsgebiet auf einem legalen Parkplatz abstellt. Außerhalb des Gebietes lässt sich die Miete sowieso nicht beenden. 

Unterschied: Free-Floating VS. Stationsbasiert 

Beim Carsharing wird meist zwischen zwei verschiedenen Modellen unterschieden, die zwei unterschiedliche Ansätze verfolgen. 

Das flexible Free-Floating CarSharing

Das sogenannte Free-Floating CarSharing erlaubt das flexible Anmieten von Autos und das Abstellen an einem beliebigem Ort im Geschäftsgebiet. Diese Angebote sind vor allem in größeren Städten vertreten, da die Autos hier intensiv genutzt werden können. Dabei darf man das Auto auf allen öffentlichen Parkplätzen kostenfrei abstellen, da der Anbieter eine Vereinbarung mit der Stadt hat und eine Pauschale entrichtet. 

Die zwei großen Anbieter für Free Floating sind Car2Go und DriveNow, die bald zu einem Angebot verschmolzen könnten, da Daimler und BMW ein Joint-Venture planen. Details dazu sind allerdings noch nicht bekannt. Außerdem ist erst kürzlich Sixt Share mit einem flexiblen Angebot in Berlin gestartet. Genauso plant es der VW Konzern mit seinem neuen Service WeShare, der im zweiten Quartal 2019 auch in Berlin an den Start gehen soll. 

Bei diesen Angeboten wird in der Regel pro Minute abgerechnet. Die Preise beginnen bei etwa 20 Cent pro Minute. Dabei zählt übrigens nicht die Fahrzeit, sondern es gilt jede einzelne Mietminute. Unabhängig davon, ob man aktuell geparkt hat und Einkaufen gegangen ist. Wer etwas Geld sparen möchte kann bei manchen Anbieter Pakete oder Abos buchen, um vergünstigt an Minuten zu kommen. Wer plant einen längeren Ausflug zu unternehmen, kann eines der Tages oder Wochenendpakete buchen, die deutlich günstiger sind auf die Minute. 

Stationsbasiertes CarSharing

Das stationsbasierte Teilen von Autos setzt wie der Name schon impliziert voraus, dass man das Auto an einer bestimmten Station anmietet und dort wieder abgibt. Ein solches Angebot richtet sich also viel mehr für geplante Ausflüge bei denen man zum Startpunkt zurückfährt. Besonders attraktiv sind derartige Angebote an der eigenen Wohnanlage. Viele Anwohner erwägen bei so einem Angebot sogar das eigene Auto abzuschaffen, da in der Nähe der Wohnung immer ein Auto zur Verfügung steht. 

Bei den stationsbasierten Systemen wird auch nicht nach Minuten, sondern nach größeren Zeiteinheiten oder gar nach Kilometern abgerechnet. Einige Anbieter setzen auch auf eine Kombination aus Grundgebühr und Zuschlag für jeden gefahrenen Kilometer. So zahlt man z.B. etwa 3 Euro für eine Stunde und zusätzlich ein paar Cent für jeden gefahrenen Kilometer. 

Typische Anbieter in diesem Bereich sind Flinkster oder Ubeeqo, die in vielen größeren und mittel-großen Städten vertreten sind. Diese Angebote richten sich gezielt an Kunden, die kein eigenes Auto besitzen, aber für einen Ausflug oder Einkauf ein Fahrzeug benötigen. Für spontane Fahrten in der Stadt ist das Konzept weniger geeignet. Dafür kommt man bei längerer Nutzung oft deutlich günstiger als bei den flexiblen Modellen. 

Vorteile von CarSharing

Durch CarSharing ergeben sich viele Vorteile für den Nutzer, da es eine einfache Mobilitätslösung ist, die weniger Kosten (Abhängig von der Nutzung) als auch weniger Aufwand als ein Privat PKW verursacht. 

  • Keine Fixkosten für das Auto wie Wartung, Steuern, TÜV oder Parken
  • Man spart ggf. viel Geld im Jahr wenn man wenig fährt (weniger als 10.000km)
  • Free-Floating ist ideal für kurze Fahrten in der Stadt plus deutlich flexibler und komfortabler als der ÖPNV
  • Wer kein Auto besitzt freut sich über stationsbasierte Anbieter für längere Fahrten oder große Einkäufe
  • Deutlich flexibler und schneller als ein Mietwagen

Lohnt sich CarSharing? Kann man sein Auto abschaffen?

Ob sich CarSharing lohnt hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber am meisten vom Nutzungsverhalten. Wer sehr viel und täglich mit seinem Auto fährt, der wird mit Sicherheit kein Geld sparen, wenn er auf CarSharing vollständig umsteigt. Andererseits kann es sich für die gelegentliche Nutzung umso mehr lohnen, da ein privates Auto immense Fixkosten verursacht und in Großstädten bei der Parkplatzsuche auch noch Stress. Weiterhin kann ein CarSharing Angebot ein zweites Auto im Haushalt obsolet machen. Wenn die Kinder oder der / die Partner(in) nur gelegentlich ein Auto benötigt. 

Insbesondere für Nutzer, die im Geschäftsgebiet eines Anbieters oder in unmittelbarer Nähe eine Station haben, können in Erwägung ziehen ein Auto oder alle Autos im Haushalt abzuschaffen. Man sollte zuvor allerdings die Angebote testen und erörtern, ob man dies ohne Mehrkosten und Komforteinbußen machen kann. 

Für Autobesitzer eine Ergänzung?

In Deutschland ist das eigene Auto immer noch ein wichtiges Statussymbol und viele auch eine emotionale Angelegenheit. Dennoch müssen Auto Enthusiasten nicht gänzlich die neuen Mobilitätsangebote ignorieren. So lohnt sich das Angebot der Free-Floating Anbieter besonders, wenn man mal ein anderes Auto ausprobieren möchte oder wenn man auf dem Weg zum Flughafen Kosten für das Taxi sparen möchte. 

Wer öfters in anderen Großstädten in Europa unterwegs ist und sein eigenes Auto zu Hause lässt, profitiert auch hier von CarSharing Angeboten, da man nicht auf ÖPNV oder Taxis angewiesen ist. In vielen Fällen kann ein flexibel gemietetes Auto sogar günstiger sein als ein Ticket für den Nahverkehr. 

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